Rhein-Sieg-Kreis

1 | Kinder und Jugendliche 18 Schüler, die aufgrund einer Behinderung oder we- gen einer Lern- oder Entwicklungsstörung beson- dere Unterstützung benötigen, werden nach ihrem individuellen Bedarf sonderpädagogisch gefördert. Unterschieden werden die Förderschwerpunkte Ler- nen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung, Hören und Kommunikation, Sehen, geistige Entwick- lung sowie körperliche und motorische Entwicklung. Auf Antrag der Eltern – in Ausnahmefällen auch der Schule – entscheidet die Schulaufsichtsbehörde über den Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung und den Förderschwerpunkt. Sofern ein sonderpä- dagogischer Unterstützungsbedarf besteht, berät sie die Eltern und schlägt eine allgemeine Schule mit einem Angebot des gemeinsamen Lernens vor. Die Eltern können zur Förderung ihres Kindes auch eine entsprechende Förderschule wählen. Die sonderpädagogische Förderung in der allgemei- nen Schule (mit einem Angebot des gemeinsamen Lernens) und in der Förderschule ist gleichwertig, das heißt, an beiden Schulorten hat sie das Ziel, die Schü- ler zu den zielgleichen Abschlüssen der allgemeinen Schule oder zu den Abschlüssen des jeweils zieldif- ferenten Bildungsganges zu führen. Für ein Angebot des gemeinsamen Lernens muss eine allgemeine Schule entsprechend personell und sächlich (zum Beispiel spezielle sanitäre Einrichtungen, Rampe, Aufzug, elektronische Sehhilfe, Akustikdecke, etc.) ausgestattet sein. 1.5 Schule

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