Rhein-Sieg-Kreis

83 Das Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss, der Ihnen als Mieter in Form vonMietzuschuss oder als Eigentü- mer in Form von Lastenzuschuss hilft, IhreWohnkos- ten zu tragen. Dieser Zuschuss muss grundsätzlich nicht zurückgezahlt werden. Die Höhe des Wohngel- des richtet sich nach 1. Der Anzahl der zu berücksichtigenden Haus- haltsmitglieder, 2. der zu berücksichtigenden Miete oder Belastung und 3. dem Gesamteinkommen. Wohngeld ist eine Leistung, die Ihnen auf Antrag ge- währt werden kann. Der Antrag kann bei der Wohn- geldstelle Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung ge- stellt werden (siehe Kapitel 5.7 auf Seite 70) . Hier erhalten Sie auch weitere Informationen. Wohngeld für Bewohner von Betreuungseinrichtungen Auch Bewohner von vollstationären Betreuungsein- richtungen sind unter Umständen (je nach Einkom- menshöhe) wohngeldberechtigt, sofern sie dauerhaft in dieser Einrichtung leben. Informationen erhalten Sie von der Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises. Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises Leistungen für Pflegebedürftige Postanschrift: Postfach 1551, 53705 Siegburg Besucheranschrift: Rathausallee 10, 53757 Sankt Augustin Herr Läer, Tel. (02241) 13-2105, Fax (02241) 13-2753 E-Mail: heimpflege@rhein-sieg-kreis.de Pflegewohngeld Bewohnern einer Pflegeeinrichtung, die mindestens dem Pflegegrad zwei (PG 2) zugeordnet sind, kann der zuständige Sozialhilfeträger Pflegewohngeld ge- währen. Hierbei handelt es sich um Investitionskos- tenförderung zugunsten der Pflegeeinrichtung. Der Antrag wird mit Einverständnis des Hilfebedürfti- gen von der Einrichtung gestellt. In Höhe des Pflege- wohngeldes verringern sich die Kosten des Bewoh- ners. Es kommt daher mittelbar auch dem Bewohner zugute. Das Pflegewohngeldwird abhängig vomEin- kommen und Vermögen des Pflegebedürftigen ge- währt. Zuständig für die Gewährung ist die Kreisver- waltung des Rhein-Sieg-Kreises (siehe vorstehend). 6.2 Wohngeld/Pflegewohngeld Information i Für Empfänger von Grundsicherungsleis- tungen, für Arbeitssuchende nach SGB II sowie bedarfsorientierter Grundsicherung und Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII besteht grundsätzlich kein Wohn- geldanspruch, da angemessene Unter- kunftskosten im Rahmen der Leistungen nach dem SGB II und SGB XII vollständig berücksichtigt werden.

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