Rhein-Sieg-Kreis

25 1. Berufsausbildung 2.1 Beratung und Hilfen zur Ausbildung Nach der schulischen Ausbildung stellt sich für jeden jungenMenschen die Frage nach demBerufseinstieg. Auch Menschen mit Behinderung stehen grund- sätzlich alle Berufs- und Ausbildungswege offen. Das Berufsbildungsgesetz und die Handwerksord- nung bestimmen, dass behinderte Menschen eben- so wie Menschen ohne Behinderung grundsätzlich in anerkannten Ausbildungsberufen ausgebildet wer- den sollen. Dabei sollen behinderungsbedingte Ein- schränkungen durch entsprechende Regelungen der zuständigen Stellen für die Durchführung der Ausbil- dung und der Prüfung ausgeglichen werden und das Erlernen eines Berufes durch verschiedene Unter- stützungsmöglichkeiten wie Zuschüsse, Hilfsmittel und besondere vorbereitende Bildungsmaßnahmen erleichtert werden. In Betracht kommt der Berufs- und Ausbildungs- einstieg auf dem Arbeitsmarkt, in einer Integrati- onsfirma, in einem Berufsbildungs- bzw. Berufsför- derungswerk oder in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Es gibt vielfältige Instrumentarien an Hilfestellungen, finanziellen Förderungen, Dar- lehen und Beratungsangeboten für die betroffenen Menschen und deren potenzielle Arbeitgeber. Für alle Fragen zum Berufseinstieg können Sie sich an die folgenden Stellen wenden: » » Die Bundesagentur für Arbeit (siehe Seite 26) » » Die Jugendberufshilfe (siehe Seite 26) » » Die jeweiligen Rehabilitationsträger (gesetzliche Krankenversicherung, gesetzliche Unfallver- sicherung, gesetzliche Rentenversicherung, Kriegsopferfürsorge, öffentliche Jugendhilfe oder Sozialhilfeträger) » » Weitere Beratungsstellen wie Fachstelle für behinderte Menschen im Arbeitsleben, In- klusionsamt des Landschaftsverbandes Rhein- land (siehe Seite 32)

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